Reiki, Energiefelder und Wissenschaft

Was ist Reiki?

Reiki ist eine Form des geistigen Heilens und der Energiemedizin. Geistiges heilen bedeutet, die geistigen und mentalen Fähigkeiten zu nutzen, um Krankheiten zu heilen.

Im Grunde geht es darum, seelische (psychischen) Probleme zu lösen, die sich als körperliche Krankheiten herausgebildet haben. Es geht darum, zu erkennen, welche Gedankenmuster, Glaubenssätze und Verhaltensweisen dazu geführt haben, dass ein Mensch aus seiner Kraft geraten und dadurch erkrankt ist.

Geistiges Heilen und Energiemedizin unterstützen dabei, diese Energien wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Wahrnehmung wieder auf die eigene Verantwortung im Heilungsprozess zu richten. Denn Heilung beginnt mit der Bereitschaft, sich seinen eigenen Herausforderungen zu stellen, aber auch sich seinen Potenzialen und besonderen Fähigkeiten zuzuwenden. Selbstheilung kommt durch Selbstverantwortung. Geistiges Heilen leistet dabei Unterstützung und begleitet den Klienten auf dem Weg in die Heilung.

Reiki speziell, ist eine Heilmethode, bei der Energie per Handauflegen übertragen wird.

Seine Ursprünge hat Reiki (gesprochen Ree-Ki) im Japanischen. Das Wort setzt sich aus zwei Silben zusammen und bedeutet:

  • Rei – allumfassend, universal
  • Ki – Lebensenergie

Bei der Anwendung von Reiki werden lediglich die Hände auf oder über die verschiedenen Körperstellen gelegt – und die Energie beginnt zu fließen.

Alles ist Energie, Alles schwingt

Alles ist Energie. Und alles energetische schwingt – in seiner ihm eigenen Frequenz. Und so schwingt auch der menschliche Körper und jede einzelne Zelle in ihrer eigenen Frequenz.

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur und funktioniert in der Regel einwandfrei. Die Selbstheilunkskräfte des menschlichen Körpers sind im Stande, nahezu jedes Unwohl selbst wieder zu heilen.

Doch besonderns im beschleunigten Alltag unserer Zeit wird viel von unserem Körper und Geist abverlangt, so dass er manchmal nicht mehr selbst ins Gleichgewicht findet. Dann schwingen wir disharmonisch und sind nicht stimmig. Es können sich Blockaden in unserem Körper manifestieren, weil der Fluss der Lebensenergie, die durch unsere Chakren strömt, gestört ist. Die Folge zeigt sich in Krankheit und Unwohlsein.

Wenn nur ein Instrument in einem Orchester falsch gestimmt ist, hört sich das gesamte Orchester wie ein Gräuel für die Ohren an. Und so kann es auch beim menschlichen Körper sein. Reiki hilft dabei, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, die Lebensenergie fließen zu lassen und den Körper wieder in harmonische Schwingungen zu versetzen.

Das menschliche Energiefeld

Eines ist klar. Es gibt keine Darstellung des Menschen, die seiner Gesamtheit vollkommen gerecht wird. Deshalb sollte man sicht nicht wundern, wenn die Religionen und philosophischen Systeme, die klassische Schulmedizin und die Energiemedizin, selbst die Naturwissenschaften unter sich verschiedene Auffassungen von seiner Struktur haben. Alle sind wahr, es hängt nur von der Sichtweise ab. Und jede hat zu recht ihren Platz, keine ist falsch und ungerechtfertigt, wenn sie jemandem Heilung bringt.

„Wenn Sie also darüber unsicher sind, was das Wort Energie bedeutet, wenn Sie von der Wissenschaft verwirrt sind, sind Sie in guter Gesellschaft. Die besten Köpfe in der Wissenschaft, inklusive Albert Einstein, rangen darum, was Energie wirklich ist und wie sich verschiedene Energieformen zueinander verhalten. Auf einer grundsätzlichen Ebene ist das Problem immer noch nicht gelöst. Wir sagen, dass ein Elektron eine elektrische Ladung hat; aber warum es eine Ladung hat und was eine Ladung genau ist, bleibt für die Wissenschaft nach wie vor ein Rätsel.“ (James L. Oschman, Ph.D.)

 

Die Energiemedizin, wozu auch Reiki gehört, geht davon aus, dass der Körper von zahlreichen Energiefeldern umgeben ist. Im Sanskrit, einer Sprache aus dem alten Indien, wurden die Energiezentren als Chakren bezeichnet. Ein einzelnes Energiezentrum als Chakra. Mehr zum Thema Chakren, könnt ihr auf meinem BLOG nachlesen.

 

Und in der Wissenschaft?

In wenigen Jahrzehnten hat sich die Wissenschaft von der Auffassung, dass es kein Energiefeld des menschlichen Körpers gibt, zu der Gewissheit hin entwickelt, das solche Felder existieren und medizinisch wichtig sind. Schon lange entscheiden Ärzte über Behandlungen auf Basis von solchen Biofeld-Messungen.

Im Jahr 1924 erhielt Willem Einthoven den Nobelpreis für seine Untersuchungen des Energiefeldes des menschlichen Herzens, die zum EKG führten. Auch das Ampersche Gesetz sagt aus, wenn ein Strom durch einen elektrischen Leiter fließt, sei es ein Metall oder lebendiges Gewebe, erzeugt es ein magnetisches Feld. Bewegte Ladungen erzeugen Magnetfelder. Und so ist es nicht verwundernswert, wenn unser Körper von magnetischen Feldern umgeben ist. Wir nennen diese biomagnetische Felder.

In zahlreichen Arztpraxen sind Heute Flyer von Magnetfeld-Resonanz-Therapie zu finden, auch weil Ärzte ihre Patienten häufiger dorthin überweisen. Die erste Zulassung der Magnetfeldtherapie wurde von der FDA 1979 erteilt. Die Forschung zeigte, dass bestimmte Frequenzen bei bestimmten Frakturen oder Schmerzen als Schnell-Starthilfe für den Heilungsprozess dienten. Auch in der Physiotherapie wird immer häufiger mit der Elektrotherapie gearbeitet, wobei ein Strom in den menschlichen Körper induziert wird. Der induzierte Stromfluss erzeugt und verändert die biomagnetischen Felder. An den betroffenen Körperstellen finden Stoffwechselreaktionen und Durchblutungsförderungen statt, die den Heilungsprozess anregen.

Spannend sind auch die Forschungen mit niederfrequenten magnetischen Feldern von Dieter Broers an der FU-Berlin oder von Dr. Carlo Ventura und Dr. Rollin McCraty. Sie forschten mit niederfrequenten elektromagnetischen Feldern und applizierten diese am Hinterkopf der Patienten, speziell im Amygdala-Bereich im Nacken. Unteranderem wurde bei Demenzkranken erreicht, dass diese bei einer Befeldung mit bestimmten Frequenzen (150 MHz mit 8,3 MHz moduliert) wirkten, als seien sie gesund. Sie erinnerten sich wieder daran, wer sie waren und wie sie hießen, und erzählten Geschichten aus ihrem Leben. Die Ärzte vermuteten, dass die Glia-Zellen nun jene Funktionen übernehmen, die zuvor Neuronen ausgeführt haben. Dieses Therapieverfahren führte 1984 zu einem Europapatent und wurde in Form eines international anerkannten Medizingerätes zugelassen.

Der menschliche Körper ist also von biomagnetischen Feldern umgeben und diese wirken auf uns ein. Physiologisch, wie auch biochemisch. Werden die Frequenzen der magnetischen Felder nun verändert, führt das zu Prozessen, die die körpereigenen Heilungsprozesse anregen können.

Die niederfrequenten elektromagnetischen Felder werden auch ELF-Wellen genannt (ELF aus dem Englischen für: extremly-low-frequenzy). In einer Studie von 1990 fand Dr. John Zimmerman heraus, dass Anwender von Reiki an ihren Händen pulsierende Felder im ELF-Bereich aussenden. Probanden, die keine Anwender von Reiki waren, konnte keine Felder in diesem Bereich erzeugen.

Zusammengefasst kann man also sagen: Reiki-Therapeuten erzeugen biomagnetische Felder im ELF-Bereich an ihren Händen, die mit den biomagnetischen Feldern der Reiki-Erhaltenden in Resonanz gehen. Die Frequenzen des ELF-Bereiches können die Selbstheilungprozesse des Reiki-Erhaltenden fördern.

Was bleibt noch offen?

Es ist bewiesen, dass Reiki-Therapeuten ELF-Felder erzeugen können, doch was der aktuelle Stand der Wissenschaft bisher noch nicht eindeutig klären kann, ist wie. Woher kommt diese Energie und wieso schwingt sie in Bereichen der heilungsfördernden Frequenzen?

Und Fernreikibehandlungen? Wie funktionieren diese, wenn die heilenden Felder doch an den Händen der Reiki-Tehrapeuten erzeugt werden? Der Klient ist doch gar nicht in der Nähe, wie können die pulsierenden Felder des Therapeuten mit denen des Klienten in Resonanz gehen? Und dennoch werden ähnliche Erfolge mit der Reiki-Fernbehandlung erzielt, wie mit der persönlichen Behandlung vor Ort. Und genau das, die bisher wissenschaftlich ungeklärte Wirkungsweise von Fernreiki, erzeugt die größte Unstimmigkeit zwischen Wissenschaft und Spiritualität.

Doch diverse angesehene wissenschaftliche Modelle, wie die String-Theorie oder die Modelle vom deutschen Physiker Burkard Heim, gehen von mehr als 3 Dimensionen aus und der Überbrückung von Raum und Zeit. Auch die Quantenphysik bestätigt mit dem Phänomen der Verschränkung, dass die Dimension von Raum und Zeit überwunden werden kann.

Mehr zum Thema Fernreiki, sowie den Brücken zwischen Wissenschaft und Spiritualität, könnt ihr auch auf meinem BLOG nachlesen.